Sandwichkette Jimmy John’s

Übersicht

Unternehmen: Jimmy John’s, eine Fast-Food-Kette die Sandwiches vertreibt. Das Unternehmen ist nur in den USA tätig.

Ort: Schwerpunkt in Minneapolis (Minnesota) und darüber hinaus.

Besonderes: Unter dem Namen „Jimmy John’s Workers Union“ gingen KollegInnen im Jahr 2009 in Minneapolis an die Öffentlichkeit. Mehrere OrganizerInnen hatten sich gezielt anstellen lassen um die bis dahin größte Organisierung von Fast-Food-ArbeiterInnen voranzutreiben. Der Schwerpunkt lag auf den Jahren 2007-2011. Aber auch heute noch organisieren sich KollegInnen bei der Kette.

Jahre: 2007 – bis Heute

Branche:

Gastronomie & Einzelhandel, Systemgastronomie

Weiterführende Infos:
Jimmy John’s Workers Union
Auswertungsbroschüre
Artikelsammlung auf der Nordamerika-Seite der IWW
Audiomitschnitt einer Veranstaltung aus dem Jahr 2012 mit der FAU Berlin
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Erfahrungsbericht

Von Erik Forman.
Revolte in der Fast-Food-Nation: Die Wobblies knüpfen sich Jimmy John’s vor.

Dies ist die Übersetzung eines Buchartikels. Aus: Immanuel Ness/Staughton Lynd (Hrsg.) (2014): New Forms of Worker Organization: The Syndicalist and Autonomist Restoration of Class-Struggle Unionism, Oakland, CA: PM Press, S. 205–232.

„Monica, wir sind hier um dich darüber zu informieren das ArbeiterInnen bei Jimmy John’s eine Gewerkschaft gegründet haben. Unser Recht auf Organisierung ist durch das nationale Arbeitsrecht geschützt – jeglicher Verstoß von dir oder anderen ManagerInnen ist illegal. Die Gewerkschaft wird dein Verhalten in den nächsten Wochen überwachen. Solltest du dich entscheiden das Gesetz zu brechen werden wir dich für dein Verhalten zur Verantwortung ziehen.“

Über den Autor:
Erik Forman arbeitete an der Entwicklung von Solidarity Unionism Organizing-Strategien für den aufstrebenden Niedriglohnsektor. Als Betriebsmilitanter innerhalb von Kampagnen der IWW bei Starbucks und Jimmy John’s. Er leitete Workshops und Trainings für Direkte Aktionen und syndikalistische Organizing-Techniken in mehr als zwanzig Ländern.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag PM Press.

Übersetzt von Mark Richter/IWW Bremen und Erika Schulz/ IWW Leipzig

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