Strategiebroschüre – „Direct Unionism“

Übersicht

Inhalt: Broschüre einer strategischen Vision für die IWW und Basisgewerkschaften im Allgemeinen.

Erschienen: Englische Version erschienen im Jahr 2011 und erstellt vom AutorInnenkollektiv aus Edmonton, Kanada. Deutschsprachige Übersetzung durch die Ortsgruppe Frankfurt/Rhein-Main.

Besonderes: Auswertung langjähriger Betriebserfahrener ArbeiterInnen, die Schlüsse aus ihrem Scheitern und Siegen gewonnen haben. Sie schlagen dazu eine Vision von Gewerkschaftsarbeit vor, die nicht auf Tarifverträgen basiert, sondern auf permanentem Organizing von Unten. Diese Vision ist nicht unumstritten und führte zu einer regen Debatte um Strategie und Taktik innerhalb der IWW.

Branche:

Broschüren, Strategiedebatte

Download:
Download der Broschüre

Weiterführende Infos:
Sammlung von Diskussionsbeiträgen (Englisch)
„Wobblyism – Revolutionärer Unionismus“
AutorInnenkollektiv Recomposition (deutsch=“Klassenzusammensetzung“)

Rezensionen:
„Alles immer selber machen“. Von Peter Nowak in „Express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit
http://peter-nowak-journalist.de/2016/01/25/alles-immer-selber-machen/

„Kämpferische Basis“. Von Peter Nowak im „Neuen Deutschland“
http://peter-nowak-journalist.de/2015/11/16/kampferische-basis/

Kleiner Einblick in die Broschüre

Wir wissen alle, dass heutzutage immer weniger ArbeiterInnen gewerkschaftlich organisiert sind. Solche, die es noch sind, müssen immer öfter Verträge akzeptieren, die nicht in ihrem Interesse sind.

Es sieht so aus, als wenn ArbeiterInnen überall dazu gezwungen sind mehr und mehr Zugeständnisse in Konflikten mit den ArbeitgeberInnen zu machen. Was können wir dagegen tun?

Dieses Diskussionspapier entwirft eine Vision davon, wie ArbeiterInnen zurückschlagen können. Eine Vision von der wir hoffen, dass sie eine breitere Diskussion entfachen wird. »Direct Unionism« beschreibt deutlich und offensiv was es heißt Macht am Arbeitsplatz auf der Basis kollektiver direkter Aktionen aufzubauen – mehr noch als Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen abzuschließen. Wir denken, dass ArbeiterInnen ihre Kämpfe am Arbeitsplatz durch ihre Fähigkeit den Betriebsablauf zu stören, gewinnen, und nicht dadurch, dass sie die offizielle Anerkennung durch ihre ChefInnen erlangen. Mit diesen Gedanken haben wir ein paar spezifische Szenarien zusammen getragen, die uns beim Organizing und den alltäglichen Auseinandersetzungen helfen. Es sind die Modelle und Pläne, von denen wir
denken, dass ArbeiterInnen sie überall einsetzen können.

Dieser Text ist der Beginn einer Diskussion – vielmehr noch als das letzte Wort. Aber wir denken es ist ein wichtiger Anfang.

Fotos

Direct Unionism

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